625 Jahre Zunftprivilegium der Kürschner zu Bergen auf Rügen

ausstellung-4-wappen.JPG   ausstellung-3.JPG 

Damit wir nicht vergessen!

Am 29.August 1384, also vor über 625 Jahren erhielten
die Kürschner zu Bergen auf Rügen, die Rechte und Pflichten
eine Zunft zu gründen.
Das Zunftprivilegium erhielten die Kürschner aus den Händen
der Priorin des Klosters zu Bergen.
Erst im Jahre 1423 bildeten die Leipziger Kürschner
ihre erste Zunft.

ausstellung-9-tafeln-zunft.JPG   ausstellung-10-tafeln-symbolik-u-firma.JPG   
Mein Mühen das heute fast vergessene Handwerk lebendig
zu halten, nahm vor einigen Jahren seinen Anfang
in den Gingster Handwerkerstuben unter Herrn Olaf Müsebeck.

   eroffnung-21xi2009-4.JPG   eroffnung-21xi2009-6.JPG   eroffnung-21xi2009-11.JPG

     
Nun gab mir die Chefin der Mönchguter Heimatmuseen
in Göhren auf Rügen Fraz Ellen Melzer in einer umfang-
reichen Ausstellung die Chance die Historie unseres,
schönen, altehrwürdigen Handwerks darzustellen.
eingang-zur-werkstatt.JPG   werkstatt.JPG  werkstatt-2.JPG

    
Ausgangspunkt war das Zunftprivilegium von 1384.
Das zeigt ebenso die  Bedeutung villa montis,
des späteren Bergens über die Region hinaus.   
Neben der Darstellung der Historie unseres Handwerks,
wird die Entwicklung der Zünfte dargestellt, Heraldik
und Symbolk, Mode durch die Jahrhunderte, Kleider-
ordnungen der Stände, Schnittfertigungen und Fellverarbeitung.

ausstellung-6-zunftprivilegium.JPG   ausstellung-8-vitrine-handwerk.JPG   ausstellung-7-tafeln-und-vitrinen.JPG

ausstellung-1-vitrine.JPG  ausstellung-12-vitrine-mode.JPG   ausstellungt-13-vitrine-firmengeschichte.JPG
Den Abschluß bildet Leben und Wirken zweier Kürschner-
generationen in Bergen auf Rügen, meines aus Elbing
stammenden Vater Werner Hinz ( 1914 – 1987)
und seiner in Bergen auf Rügen geb.Frau Waltraut (Goldberg).
Die zweite Generation begann mit mir, dem Sohn Uwe Hinz 
( 1948 ) und meiner Frau Beate ( Neidel) aus Kemberg. 
Wir möchten eines Tages das Buch unseres Handwerks
mit Würde schließen und der Nachwelt ein gutes Stück Menschheitsgeschichte in die Hände geben –
zur Bewahrung unseres Erbes.